Düsseldorf. Mit hochkarätigen Rednern, spannenden Vorträgen und engagierten Diskussionen mit dem Publikum ist meine Veranstaltungsreihe „Forum für Europa – Vision und Wirklichkeit“ in diesem Jahr erfolgreich gestartet. Angesichts der hochaktuellen Themen wie Flüchtlingskrise, innere und äußere Sicherheit, Konflikte mit Russland und der Türkei oder Brexit war es mir besonders wichtig, eine offene, faire und sachbezogene Debatte über die Herausforderungen in Europa anzustoßen.

SommerDer Auftakt fand genau am 55. Jahrestag der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages statt, der die Montanunion als Vorläufer der EU begründete. Eindrucksvoll berichtete die CDU-Europaabgeordnete Dr. Renate Sommer (Foto) u.a. über die Perspektiven des Verhältnisses der EU zur Türkei und die Reformpläne der EU-Kommission. Dabei lehnte sie die von Jean-Claude Juncker geforderte Stärkung der EU-Kommission mit eigenen Steuern und eigener Etathoheit ab.  Scharf verurteilte sie den völkerrechtswidrigen Einmarsch türkischer Truppen nach Syrien und sprach sich gegen eine Aufnahme der Türkei in die EU aus. In der Diskussion ging es auch um die Zukunft des Euro.

 

LinnemannGroßen Zuspruch fand der Vortrag mit anschließender Diskussion mit dem Vorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU, Dr. Carsten Linnemann (Foto r.).  Linnemann warnte vor Tendenzen der weiteren Zentralisierung sowie vor einer Sozial- und Schulden-Union in Europa. Man müsse sich wieder stärker auf das Prinzip der Subsidiarität besinnen und die Aufgabenverteilung zwischen Brüssel und den nationalen Regierungen klar definieren. In Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik, bei der Migrations-Problematik, aber auch in der Energiepolitik brauche es mehr Gemeinsamkeit. In anderen Fragen wie der Bildung und Ausbildung habe sich Brüssel nicht einzumischen. So wolle er künftig nicht mehr jedes Jahr in Brüssel antreten, um den deutschen Meisterbrief zu verteidigen.

 Krings

Um die Migrationspolitik und die Sicherung der EU-Außengrenzen ging es bei der ebenfalls gut besuchten Vortragsveranstaltung mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Prof. Dr. Günter Krings. Vorrangige Aufgabe sei nun eine gemeinsame Anstrengung aller EU-Staaten für eine bessere Grenzsicherung. Zudem forderte Krings eine besser abgestimmte Asylpolitik in Europa.

 

 

 

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